Technische Zusammenarbeit

Im Rahmen der Technischen Zusammenarbeit (TZ) führen einige spezialisierte Organisationen im Auftrag der Bundesregierung Projekte in Entwicklungs- und Schwellenländern durch. Dies erfolgt in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit staatlichen Institutionen und Nichtregierungsorganisationen des Gastlandes. Die Vorhaben werden von der Bundesregierung und der Regierung des Partnerlandes  in Regierungsverhandlungen  gemeinsam beschlossen. Die deutschen Leistungen für das Empfängerland werden unentgeltlich in Form von Sach- und Beratungsleistungen erbracht.

Die Technische Zusammenarbeit hat vor allem das Ziel, die Leistungsfähigkeit von Menschen und Organisationen in den Partnerländern zu fördern - von der kleinen Selbsthilfegruppe bis zur Regierungsbehörde.

Die Möglichkeit, ein Vorhaben in bereits bestehende Strukturen des Gastlandes einzubinden, und vor allem die spätere selbstverantwortliche Weiterführung des Vorhabens durch das Gastland sind wesentliche Kriterien, die den Grundstein für eine nachhaltige Wirkung der TZ-Projekte legen.

GiZ als Kooperationspartner

Die TZ wird in gemeinsam mit den Partnerländern identifizierten Schwerpunktbereichen eingesetzt. Einzelprojekte der TZ werden in völkerrechtlichen Regierungsübereinkünften vereinbart. Der größte Teil der staatlichen TZ wird von der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit GmbH (GiZ) durchgeführt. Im Rahmen von Ausschreibungen können einzelne Projekte jedoch auch an andere Beratungsunternehmen vergeben werden. Die Botschaften vor Ort unterstützen die GiZ bei der Identifizierung, Vorbereitung, Durchführung und Überprüfung ihrer Aufgaben und koordinieren die Arbeit der GiZ mit der anderer deutscher und internationaler Durchführungsorganisationen.

Die Schwerpunktbereiche der deutsch-algerischen Entwicklungszusammenarbeit sind die Förderung einer nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung sowie Umweltschutz und Wassermanagement.

Kleinstprojekte der Technischen Zusammenarbeit

Entwicklungszusammenarbeit vollzieht sich nicht nur in spektakulären Großprojekten. Oft können mit geringen Mitteln lokale Ansätze zur Selbsthilfe unterstützt werden. Für ein kleines Gemeinwesen kann so ein großer sozialer Nutzen erzielt werden. Typische so genannte Kleinstprojekte sind die Verbesserung lokaler Gesundheitseinrichtungen und der sanitären Situation (z.B. Brunnenbau), der materiellen Voraussetzungen für Grundbildung (z.B. Bau und Instandsetzung kleiner Schulgebäude) und die Verbesserung der Familieneinkommen (z.B. Errichtung kleiner Marktgebäude, Schaffung von Transportmöglichkeiten, Unterstützung genossenschaftlicher Handwerksbetriebe). In diesen Fällen ist eine rasche und flexible Hilfe gefragt.

Im Rahmen von Kleinstprojekten der TZ haben die deutschen Auslandsvertretungen die Möglichkeit, Projektanträge, die einen entwicklungspolitischen Nutzen versprechen, ohne Zeitverzug anzunehmen und finanziell zu unterstützen. Mit der Beschaffung von Geräten und Material können erkannte Miss- oder Notstände unmittelbar gelindert werden. Diese Aktivitäten entsprechen dem Grundverständnis deutscher Entwicklungspolitik, da Kleinstprojekte den Grundbedürfnissen der armen Bevölkerungsschichten unmittelbar Rechnung tragen.

Technische Zusammenarbeit

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Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH

Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit

Seit Januar 2011 bündelt die GIZ die Kompetenzen und langjährigen Erfahrungen des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) gGmbH, der Deutschen Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH und der InWent - Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH. Sie unterstützt die Bundesregierung bei der Verwirklichung ihrer entwicklungspolitischen Ziele.

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